Der Mietspiegel als Grundlage für die Kaltmiete

Sie wollen umziehen und sind unsicher welche Mietkosten auf Sie zukommen? Ihr Vermieter will die Miete unangemessen erhöhen? Infomieren Sie sich im örtlichen Mietspiegel, der regelmäßig für über 300 Städte in Deutschland erstellt wird.

Wenn sich Vermieter und Mieter über die Kaltmiete nicht einig werden können, bietet der örtliche Mietspiegel eine gute Entscheidungsgrundlage, die auch vor Gericht Bestand hätte. Über 300 Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern lassen regelmäßig diese Mietspiegel erstellen.

Lage, Ausstattung und Baujahr beeinflussen den Mietpreis

Als Grundlage werden die Mieten der jeweils letzten 4 Jahre genommen. Erfahrungen zeigen, dass es auch innerhalb von Städten große Unterschiede in den Mieten geben kann. Von einem Straßenzug zum anderen können die Mieten entscheidend variieren. Aber auch der Energieverbrauch, der Zustand der Bäder oder ein Parkettfußboden können unterschiedliche Miethöhen begründen. Als Kriterien für unterschiedliche Miethöhen im Mietspiegel gelten deshalb das Baujahr des Gebäudes, die Lage der Wohnung, die Ausstattung der Wohnung und des Gebäudes sowie der Energieverbauch. Es wird somit eine Übersicht über Vergleichsmieten angeboten, die vor Ort üblich sind.

Vergleichsmieten: Gute Grundlage für Verhandlungen

Diese Vergleichsmieten eignen sich für Verhandlungen mit neuen und bestehenden Vermietern und werden bei Auseinandersetzungen vor Gericht herangezogen. Es gibt immer wieder Vorurteile bezüglich der Miethöhen in Großstädten oder besonderen Lagen, die durch den Mietspiegel aus der Welt geschafft werden konnten. Oft ändern sich die Mieten in bestimmten Lagen auch kurzfristig, indem z.B. ein Stadtviertel in Mode kommt. Es bietet sich somit an, die eigene Miete alle paar Jahre zu überprüfen.

Kategorie: Immobilientipps

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